Publikationen

Ich glaube an die Möglichkeit der Mitteilung. Dafür stehe ich. Dass es möglich ist.
Dass es weiter gehen sollte. Dafür bin ich hier.
Dass etwas möglich ist. Dafür stehe ich ein. Dass noch nicht alles entschieden ist.
Für eine Zukunft.
Ich auch.
Ich glaube, dass es sich zu bleiben lohnt.
Dass ich vorkomme. Ich glaube an Ausdauer.
Und an Veränderung. An Zeiten glaube ich. Dass es weiter geht. Vorwärts bisweilen.
Ein Halt zu sein. Eine mögliche Liebe.
Dass es möglich ist. Dafür stehe ich.
An Standhaftigkeit glaube ich. An die Arbeit meiner Eltern.
An Dankbarkeit. An Glauben.
Daran glaube ich. Dass es sich lohnt, da zu sein.
Für den Fall.

Publikationen

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Ein möglicher Weg zu einem Stück

Prozess und Beteiligten orientierte Arbeit in der Erarbeitung eines Stückes für Jugendliche.

AUSZÜGE AUS DEM PROGRAMMHEFT »WIR SIND VIELE«

Als Leitung von TT hatte ich 2007 beschlossen, wenn sich innerhalb von TT soviel und so entschieden Kräfte für Jugendkultur und die Arbeit mit Jugendlichen einsetzen, dann auch endlich wieder einmal ein Theaterstück für Jugendliche.. Es fügte sich eines zum anderen. Unsere assoziierte Kollegin Carola Unser inszenierte gerade im Rahmen ihres Regiestudiums ein Stück fürs Klassenzimmer. Innerhalb von Transit ging die Kollegin Nicole Amsbeck mit einem Theaterpädagogisch orientierten Bühnenstück schwanger. Ich entschied. Wir sollten eines machen mit dem wir zu den Jugendlichen hingehen. Warum nicht auch ein Klassenzimmerstück. Weiterlesen

Zu Ensemble

Damit ein RäderWerk des Zusammenspiels in Gang kommt.

Die Forscherin in mir sucht im Ensembletheater die Verbindung von starken und kompetenten Persönlichkeiten für ein Ganzes, mit einem starken Ensemble.
Ensemble ist für mich nicht „nur“ Gruppe, nicht „nur“ chorisches, nicht
„nur“ choreografisches. Es geht weit darüber hinaus und es beginnt mit dem Ensemble.
Ich und Du. Meines Erachtens braucht ein starkes Ensemble starke Persönlichkeiten. Es ist kein einfaches Unterfangen, dies in der Lehre herstellen zu wollen und in der heutigen Zeit. Dieses Spiel mit einem gesunden Ego und dem Ab und Zu in Gruppe, dem Selbstdarstellungswunsch und dem Wunsch nach Zusammenspiel. Weiterlesen

»Wege zu essentiellem Spiel«

Interview Irmi Bibermann mit Ann Dargies, Innsbruck 9.07.2007


Wie kommen Schauspieler/innen zu authentischem Spiel?

Meine Methode basiert auf dem Glauben, dass der Mensch gerne gut bei sich sei möchte. Meine Arbeitsweise ist davon bestimmt, dass ich um diese große Sehnsucht weiß. Durch Mut zum Schmerz und Mut zur Ekstase kommen SchauspielerInnen zu authentischem Spiel. Und das ist mehr als Mut zu Gefühlen. Weiterlesen

Überlegungen zur Regie

aus dem Programmheft zur Inszenierung von Blut und Asche“ Libretto von Marianne Zückler Regie Ann Dargies November 2006

Im Theater treten wir immer in einen aktiven Dialog zwischen Fremden. Sichtbar wird er für die meisten im Dialog zwischen Zuschauenden und Schauspielenden. In aller Tiefe wird dieser Dialog aber nur erfahrbar, wenn wir ihn auch innerhalb des Ensembles der Mitwirkenden erleben. Wir begeben uns in einen intensiven zwischenmenschlichen Dialog, einen Dialog zwischen Spielenden, Texten, Themen, Quellen. Theater besteht aus Fleisch, Schweiß, Lust, Leidenschaft, Berührung, Befreiung, Weg und Abstraktion. In meinen Arbeiten ist mir die Möglichkeit gegeben einen solchen Dialog fruchtbar und erfahrbar für alle Seiten zu initiieren zu inszenieren. Weiterlesen